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Ab 2019: Zuschusspflicht bei Betriebsrente

Eingestellt: 21. Januar 2019 um 13:57   /   durch   /   Kommentare (0)

Ab dem 01.01.2019 müssen Arbeitgeber alle neuen Entgeltumwandlungsverträge mit 15 Prozent des Umwandlungsbeitrags des Mitarbeiters als Ausgleich für eingesparte Sozialversicherungsbeiträge finanziell unterstützen. Doch nur 17 Prozent der Arbeitgeber kennt überhaupt diese Vorgabe.

Der Beratungsbedarf ist sehr hoch. Gerade kleine und mittlere Betriebe fühlen sich nicht ausreichend informiert. Insgesamt sind die Unternehmen verunsichert bei der Umsetzung der neuen Regelung. Zu diesem Ergebnis kommt eine YouGov-Umfrage, die zum Jahreswechsel im Auftrag der Signal Iduna durchgeführt wurde. Befragt wurden über 500 Unternehmensentscheider.

Nicht immer müssen 15 Prozent gezahlt werden

Die Unternehmen sind auch deswegen verunsichert, weil die Regelung nicht einheitlich ist. Denn nicht für alle Arbeitnehmer muss der Arbeitgeber 15 Prozent Zuschuss bezahlen. Es kommt immer auf den jeweiligen Fall, besser gesagt auf die Höhe der Einsparung an: Werden weniger als 15 Prozent an Sozialbeiträgen eingespart, dann fällt auch der Arbeitgeber-Zuschuss entsprechend geringer aus. Es gilt, dass die tatsächlichen Einsparungen der Arbeitgeber an die Arbeitnehmer weitergegeben werden sollen.

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Beratung tut not

Was zu tun ist und welche Möglichkeiten es gibt – hierüber benötigen die Unternehmen entsprechende Beratung. Hier sind auch die Versicherungen gefragt, individuelle Lösungsansätze zu erarbeiten, etwa „Pooling“-Lösungen, bei denen der Arbeitgeber die Zuschüsse für sämtliche Versicherungsverträge der Mitarbeiter einheitlich organisieren kann. Auch ist der Aufwand für Arbeitgeber hoch, da kontinuierlich geprüft werden muss, wie hoch die tatsächliche Ersparnis ist. Hier können ggf. Pauschal-Regelungen in Höhe von 15 Prozent vorteilhafter sein.

 

Bild: pixabay

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