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Dafür sparen die Deutschen

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Eingestellt: 13. August 2018 um 08:00   /   durch   /   Kommentare (0)

In der „Sommerumfrage 2018“ hat der Verband der Privaten Bausparkassen erneut die Bundesbürger nach ihrem Sparverhalten befragt. Die Ergebnisse lassen hoffen.

Die Sommerumfrage hat mittlerweile Tradition. Bereits zum 63. Mal hat Kantar TNS über 2.000 Deutsche im Alter ab 14 Jahren gefragt, wofür sie ihr Geld zurücklegen. Seit 1997 werden dreimal pro Jahr diese Daten erhoben. Da die Teilnehmer mehrere Antworten angeben können, liegt die Summe der Stimmen oft höher als 100 Prozent.

Geldanlagen der Bundesbürger

Beim Sparen vertrauen die meisten Deutschen nach wie vor dem Girokonto (42 Prozent), gefolgt vom Sparbuch/Spareinlagen (41 Prozent). Experten kritisieren immer wieder, dass die Deutschen zwar sparen würden, aber eben falsch. Sie ignorieren renditestarke Anlageformen wie Aktien (13 Prozent) und wählen aus Gewohnheit und einem falschen Sicherheitsgefühl Anlageformen wie Girokonto oder Sparbuch, womit sie kaum Renditen erwirtschaften können. Weitere Geldanlagen, die in der Umfrage genannt wurden, waren Bausparvertrag (29 Prozent), Renten- und Kapital-Lebensversicherungen (29 Prozent), Tagesgeldkonto (23 Prozent), Immobilien (23 Prozent), Investmentfonds (21 Prozent), Riester-Rente (19 Prozent) und festverzinsliche Wertpapiere (6 Prozent).

Konsum nach wie vor an erster Stelle

An erster Stelle bei den Sparzielen steht der Konsum. 57 Prozent gaben dies an. Allerdings ist der Wert im Vergleich zur Frühjahrumfrage gesunken. Damals hatten noch 60 Prozent der Befragten Konsum als erstes Sparziel angegeben.

Altersvorsorge holt auf

Platz zwei bei den Sparzielen nimmt die Altersvorsorge ein. Sehr oft wird beklagt, dass die Deutschen zu wenig fürs Alter sparen würden. In dieser Umfrage spiegelt sich dies jedoch nicht wider. 53 Prozent der Befragten gaben ihre Altersvorsorge als Sparziel an. Damit ist dieses Sparziel sogar weiter gestiegen. Im Frühjahr lag der Wert noch bei 51 Prozent.

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Wohneigentum abgeschlagen

Aufgrund der schlechten Lage auf dem Wohnungsmarkt bleibt das Sparziel Wohneigentum auf einem Tiefstand. Nur 37 Prozent der Befragten gaben an, für Wohneigentum zu sparen. Experten gehen davon aus, dass dieser Wert noch einige Zeit so schwach bleiben wird. Zwar wünschen sich die Deutschen nach wie vor ein Eigenheim, aber die Entwicklung der Immobilienpreise und des Einkommens liegen weit auseinander.

Weitere Sparziele

Weitere Sparziele der Deutschen sind Kapitalanlagen (26 Prozent), bestehend aus Fonds, Aktien und Versicherungen, Notgroschen (4 Prozent) und die Ausbildung der Kinder (2 Prozent). Dabei sind die Werte fast unverändert zur vorherigen Umfrage. Lediglich das Sparziel Notgroschen wird etwas seltener genannt, im Frühjahr gaben 1 Prozent mehr dieses Sparziel an.

Bild: pixabay

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