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Typische Fehler bei der Altersvorsorge (Teil 1)

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Eingestellt: 25. April 2018 um 09:00   /   durch   /   Kommentare (0)

Die Deutschen werden immer wieder angehalten, neben der gesetzlichen Rente, auch selbst für den Ruhestand vorzusorgen. Dafür können sie Produkte der privaten Altersvorsorge oder die betriebliche Altersversorgung nutzen. Worauf dabei zu achten ist, wissen die meisten allerdings nicht. In einer zweiteiligen Serie stellen wir Ihnen die häufigsten Fehler bei der Gestaltung der Altersvorsorge vor.

Wir kennen das alle, auf den gewohnten Lebensstandard möchte niemand verzichten. Das gilt in jungen Jahren zum Beispiel für den Urlaub und gewinnt im Ruhestand umso größere Bedeutung. Experten warnen schon seit Jahren, dass die gesetzliche Rente nicht für alle im Alter ausreichend sein wird. Um den gewünschten Lebensstandard auch im Alter halten zu können, sollte man sich selbst um eine auskömmliche Rente kümmern. Das sollten Sie dabei beachten…

Sagen Sie „Tschüss“ zu Ihrem Sparbuch

Sparen hat ein Ziel: Man möchte am Ende möglichst viel Geld zur Verfügung haben. Dafür sollte man die Lage auf dem Finanzmarkt nicht außer Acht lassen und die richtige Sparform wählen. Man muss kein Börsenexperte sein, um zu verstehen, dass in Zeiten anhaltend niedriger Zinsen mit bestimmten Sparformen kaum noch Gewinne erwirtschaftet werden können. Das bei den Deutschen sehr beliebte Sparbuch bringt zum Beispiel kaum oder gar keine Zinsen mehr ein, kostet aber vielleicht sogar Gebühren. Ähnlich schlecht steht es um das Tagesgeldkonto, das einst gefeiert wurde. Fast 4.000 Milliarden Euro haben die Deutschen auf Spar- und Tagesgeldkonten geparkt – mit Minizinsen, die kaum Rendite bringen. Wer Pech hat, dem werden sogar Negativzinsen aufgebrummt. Rechnet man dann noch die Inflationsrate dazu, verliert das Geld eher langsam an Wert, anstatt dass es sich vermehrt.

Es ist nie zu spät…

… mit dem Sparen anzufangen. Wer 40 oder 50 Jahre alt ist und sich fragt, lohnt es sich in meinem Alter überhaupt noch, mit dem Sparen für die Rente anzufangen, dem sei gesagt: Ja! Natürlich ist es besser, so früh wie möglich mit dem Sparen für den Ruhestand zu beginnen, denn dann müssen deutlich weniger finanzielle Mittel aufgebracht werden. Idealer Weise fängt man mit dem Berufsstart mit dem Rentensparen an, dann hat man auf alle Fälle auch die Zeit auf seiner Seite. Doch wer erst später anfängt, der hat auch davon Vorteile. Die Faustregel lautet: Besser spät mit dem Sparen anfangen als gar nicht. Wer sich allein auf die gesetzliche Rente verlässt, der hat im Alter vielleicht das Nachsehen. 2017 waren 1.058.827 Deutsche auf Grundsicherung im Alter oder Erwerbsminderung angewiesen. Wer heute 47 Jahre alt ist, der hat noch 20 Jahre Zeit bis zum regulären Renteneintrittsalter. In dieser Zeit kann man zum Beispiel mit monatlich 100 Euro eine Rentenleistung von 130 Euro ansparen.

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Kleine Summen lohnen sich nicht

Der Volksmund weiß es besser, hier heißt es: Kleinvieh macht auch Mist. Und das gilt ganz besonders fürs Sparen. Die Aussage, man hätte zu wenig im Monat übrig, um davon auch noch für die Rente zu sparen, ist oft nur eine Ausrede. Denn auch mit kleinen Beiträgen kann heute gut gespart werden und wer diese schlau anlegt, kann durchaus beachtliche Gewinne erzielen. Wer 30 Jahre lang 20 Euro beiseite legt, der spart eine Summe von 19.585 Euro an, wenn er 6 Prozent Rendite erzielt. Wer sich für eine monatliche Auszahlung entscheidet, hätte im Ruhestand 58 Euro zusätzliche zur gesetzlichen Rente.

Jeder kann sparen

Wer das Bewusstsein dafür hat, dass die gesetzliche Rente im Alter vielleicht nicht ausreichen wird, der ist motiviert, für den Ruhestand selbst zu sparen. Dabei können auch kleine Beträge lohnenswert sein und ein höheres Alter sollte einen nicht davon abhalten, mit dem Sparen anzufangen. Wichtig ist es, auf die richtige Form zu achten, den Sparformen wie das Sparbuch bringen keine Zinsen mehr ein. Im zweiten Teil stellen wir Ihnen weitere Tipps vor, wie Sie erfolgreich fürs Alter vorsorgen können.

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Bild: pixabay

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