Digitalisierung

Erfolgsfaktor Cloud

Eingestellt: 24. Oktober 2017 um 08:08   /   durch   /   Kommentare (0)

Die Digitalisierung ist in deutschen Unternehmen angekommen. Und sie ist eng verknüpft mit der Cloud-Technologie, also mit der Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie Rechenleistung, Speicherkapazität oder Software-Lösungen über das Internet. Kein Wunder, bietet Cloud Computing doch sehr viele Vorteile für Unternehmen.

Ohne Cloud geht es heute in Unternehmen nicht mehr. Und das ist auch gut so. Denn durch Cloud Computing können zum Beispiel massiv Kosten eingespart werden. Innovationen werden damit schneller oder überhaupt möglich. Benötigt man zum Beispiel eine Software-Anwendung, so kann man sie über die Cloud gegen eine Gebühr einfach nutzen. Man muss sich nicht erst ein teures Software-Paket kaufen, welches man jahrelang nutzen muss, damit die Anschaffungskosten gerechtfertigt werden. Auch die IT-Verantwortlichen freuen sich über Cloud-Anwendungen, denn der eigene Server wird bezüglich Speicherkapazität und Rechenleistung geschont. Anwendungen werden über externe Server zur Verfügung gestellt und können über das Internet einfach genutzt werden.

Durch Cloud-Anwendungen die passende Lösung finden

Mittlerweile gibt es sehr viele Dienstleistungen, die als Cloud-Lösung angeboten werden. Unternehmen können sich so die für sie passenden Bausteine maßgeschneidert zusammenstellen, sei es ein Programm für die Personalabteilung oder das dazugehörige Modul für die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung. Intelligente Lösungen bieten sogar eine Vielzahl an Modulen an, aus denen Unternehmen auswählen können. So wird nur das bezahlt, was benötigt und auch tatsächlich genutzt wird. Auch die Wartung der Software erfolgt über den Anbieter und schont die Personalressourcen des Unternehmens zusätzlich.

Provider: Größe ist nicht entscheidend

Bei der Auswahl eines passenden Cloud-Providers ist die Größe nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Es müssen nicht immer die großen Namen sein. Denn auch kleine Dienstleister agieren mittlerweile auf dem gleichen Niveau wie weltweit bekannte Megacloud-Anbieter. Entscheidend sollte bei der Auswahl eher das Service-Angebot sein, denn hier gibt es die größeren Unterschiede. Wer einen neuen Anbieter sucht, sollte folgende Fragen stellen: Gibt es einen kompetenten Support? Ist der Service auf Branchen oder Regionen beschränkt? Welchen Stellenwert nehmen Sicherheit und Compliance ein?

Achtung! Leistungsfähigkeit der Netze ist entscheidend

Wer Unternehmensprozesse in die Cloud auslagert, dem sollte bewusst sein, dass die Leistungsfähigkeit der Internetverbindung entscheidend dafür ist, in welcher Schnelligkeit und damit Qualität ein Service genutzt werden kann. Klappt es mit dem schnellen Internet, dann macht es mittlerweile auch Sinn, unternehmenskritische Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Auch wenn die sogenannte Migration auf eine Cloud-Plattform komplex ist, kann sie durch neue Tools, Prozesse und Services innerhalb kürzester Zeit erfolgen.

Safety first

Werden zunehmend größere Anteile der Unternehmensprozesse in die Cloud verlagert, steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit. Die Daten müssen vor dem Zugriff Dritter oder vor Hackern geschützt werden. Versicherungen bieten mittlerweile erste Produkte an, um Daten zu schützen und den wirtschaftlichen Schaden bei entsprechendem Missbrauch gering zu halten. Auch Funktionen wie Cloud Security Gateways und Verschlüsselungstools gehören immer häufiger zur Standard-Ausrüstung der Cloud-Dienstleister. Sinnvoll ist es immer auch, bereits im Vorfeld die Sicherheitsbestimmungen der Anbieter zu kennen. Gibt es zum Beispiel einen Server in Deutschland, unterliegen die Daten den sehr strengen deutschen Datenschutzbestimmungen.

 

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Bild: pixabay

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