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Der frühe Vogel … fängt eine auskömmliche Rente

Eingestellt: 18. August 2017 um 11:13   /   durch   /   Kommentare (1)

Besonders für junge Menschen ist die Rente weit weg, ganz weit weg. Daher beschäftigen sich viele nicht mit der finanziellen Situation im Alter. Dabei gibt es gute Möglichkeiten, die auch noch besser werden, je früher man sich darum kümmert.

Keiner möchte seine Ansprüche im Alter zurückschrauben. Dies ist aber mit der sinkenden gesetzlichen Rente ot nicht zu vereinbaren. Trotzdem stecken viele den Kopf in den Sand und warten erst einmal ab.

Senioren werden immer aktiver

Senioren sind heute aktiver und unternehmen sehr viel mehr als das noch vor Jahren der Fall war. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, wie auch eine Umfrage von YouGov, durchgeführt im Auftrag der Stuttgarter Lebensversicherung a.G., belegt. Fürs Alter waren den heute 25- bis 35-Jährigen besonders Ausflüge und Reisen (54 Prozent), kulturelle Veranstaltungen (41 Prozent) und Ausgehen (34 Prozent) wichtig.

Das Risiko der Altersarmut

Wer die Augen verschließt für die Kluft zwischen den eigenen Wünschen und der zu erwartenden Rente, der hat ein hohes Risiko, später von Altersarmut betroffen zu sein. Obwohl die Fakten vorliegen und es viele Rechenbeispiele gibt, die allesamt aufzeigen, dass man sich nicht allein auf die gesetzliche Rente verlassen sollte, halten sich hartnäckig Gerüchte oder Wunschvorstellungen: Vielleicht reicht es mit der gesetzlichen Rente doch.

„Briefe an mein jüngeres Ich“

Fragt man Senioren, geben viele an, dass sie es bereuen, sich nicht früher um ihre Altersvorsorge gekümmert zu haben. Genau dies nutzt die Stuttgarter, um junge Menschen zu aktivieren, sich rechtzeitig um ihre eigene Altersvorsorge zu kümmern. Mit der Kampagne „Briefe an mein jüngeres Ich“ sollen junge Menschen motiviert werden, sich bereits in jungen Jahren mit dem Alter und ihren finanziellen Vorstellungen auseinanderzusetzen. Die Senioren erzählen dabei ganz reale Geschichten und versuchen damit, den Jüngeren die Scheu zu nehmen, sich dem Thema Altersvorsorge zu widmen.

Perspektive: eigenständige Altersvorsorge

Realität ist ein gutes Stichwort, denn davor verschließen junge Menschen gerne die Augen. Das Rentenniveau wird in den nächsten Jahren sinken. Außerdem spielen auch Inflation, Steuern und Sozialabgaben bei der Rente eine große Rolle. Besonders Frauen sollten sich mit dem Thema Altersvorsorge befassen, denn durch Kindererziehung haben sie eine unterbrochene Erwerbsbiografie und damit ein deutlich höheres Risiko, später von Altersarmut betroffen zu sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich selbst um die Altersvorsorge zu kümmern, sei es durch eine betriebliche Altersversorgung (bAV) oder durch private Altersvorsorgeprodukte. Welche Form des Sparens man wählt, bleibt einem selbst überlassen. Die Hauptsache ist viel mehr, dass man selbst aktiv wird und zur eigenen Rente beiträgt.

Frühes Sparen zahlt sich aus

Je früher man mit dem Rentensparen beginnt, umso besser ist das Ergebnis. Spart man bereits mit 25 Jahren jeden Monat 100 Euro für die Rente, hat man bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren rund 100.000 Euro angespart, bei einer Verzinsung von 3 Prozent. Wer diese Summe erst mit 45 Jahren monatlich anspart, kommt bis zur Rente nur auf rund 38.000 Euro. Um ebenfalls auf eine Summe von 100.000 Euro zu kommen, müsste ein 45-jähriger Neu-Sparer monatlich 263 Euro sparen.

 

Bild: pixabay

Kommentare (1)

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Kommentar
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  • 21. August 2017 um 10:43 Peter T.

    Das stimmt, ich bin auch älter und hätte mir in meiner Jungend gewünscht, dass mich jemand bei der Gestaltung der Altersvorsorge unterstützt. Nun reicht die Zeit nicht mehr, um viel Geld anzusparen.

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