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Sparen: Ja! Aber wie am besten?

Eingestellt: 19. April 2017 um 10:00   /   durch   /   Kommentare (0)

Die Deutschen waren schon immer ein Volk der Sparer. Nicht nur mit Blick auf die Rentenperspektive ist das eine gute Eigenschaft. Die aktuelle Niedrigzinsphase vermiest aber vielen die Freude am Sparen. Alternative Sparmodelle sind daher gefragt wie nie zuvor. Wir stellen Ihnen in einer zweiteiligen Serie verschiedene Sparformen vor.

Neben dem Sparen für besondere Urlaube, den Auslandsaufenthalt der Kinder oder den langersehnten Oldtimer, ist das Sparen für die Rente eine der Hauptmotivationen, jeden Monat Geld beiseite zu legen. Gerade beim Rentensparen bieten sich mit der betrieblichen Altersversorgung und der privaten Altersvorsorge verschiedene Möglichkeiten an, um mit Zuschuss vom Arbeitgeber oder vom Staat die eigene Rente weiter auszubauen. Neben diesen klassischen Wegen gibt es aber viele weitere Möglichkeiten.

Wohnen in der Spardose – das Eigenheim

Eine der beliebtesten Formen des Sparens ist das Eigenheim. Ist die Immobilie einmal abbezahlt, kann man als Rentner mietfrei darin wohnen und die Rente für andere Dinge ausgeben. Sind die Kinder aus dem Haus, ziehen viele Rentner aus, weil sie weniger Platz benötigen. Haus oder Wohnung können dann vermietet oder verkauft werden.

Das bleibt unter uns: Kredite von Privatpersonen

Neben dem traditionellen Sparbuch, das sich trotz niedriger Zinsen hartnäckig bei Sparern hält, gibt es mit privaten Krediten moderne Wege, um mit dem Sparen zu starten. So genannte Peer-to-Peer-Kredite erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um Kredite, die von Privatpersonen an Privatpersonen vergeben werden. Eine Bank oder ein anderes Finanzinstitut ist nicht beteiligt, so dass auch die teuren Gebühren entfallen. Diese Kredite werden meistens über eine Online-Plattform angeboten, wobei Kreditgeber und -nehmer über einen auktionsähnlichen Prozess zusammenfinden. Die Kreditgeber entscheiden selbst, wie viel Geld für welchen Zeitraum an wen verliehen wird.

Digitalisierung des Sparens

Sie möchten es noch ausgefallener, noch moderner? Planen Sie Ihre Sparziele mit einem Computer. Bei einem Roboadvisor profitieren die Kunden von online vorgefertigten Strategien für die Geldanlage. Es gibt zwei Arten: Unternehmen, die eine Komplettverwaltung der Geldanlage anbieten oder eine Beratungssoftware, die in wenigen Schritten bei der Auswahl passender Fonds hilft. Das Geld wird dabei überwiegend in ETFs, also Indexfonds, angelegt. Der Vorteil für die Kunden: Die Beratung ist deutlich günstiger als bei einer Bank.

Science Fiktion oder Realität? Bitcoins, die digitale Währung

Kryptowährungen wie Bitcoins galten lange Zeit als Hirngespinst. Heute können Bitcoins auf speziellen Bitcoin-Börsen oder von anderen Nutzern erworben werden. Die digitale Währung wird in einem digitalen Portemonnaie, dem sogenannten Wallet, online gespeichert. Anfang März 2017 hat der Wert dieser Währung den Stand des Goldpreises erreicht, beide liegen seitdem auf ähnlichem Niveau.

Haben wir Ihr Interesse mit den hier vorgestellten besonderen Sparformen geweckt? Dann freuen Sie sich auf den zweiten Teil der Serie, in dem wir Ihnen zeigen, was Wein oder Autos mit Sparen zu tun haben.

Unser TOP-Thema für Sie!

„Sparen“ ist, wie bereits im März, auch im April das TOP-Thema im dbr-Webmagazin. Wir werden Sie hier in verschiedenen Berichten zu diesem Thema umfänglich informieren. Diskutieren Sie mit und nutzen die Kommentarmöglichkeit bei den Beiträgen. Wir freuen uns auf Ihre Meinung und einen regen Austausch!

Das Thema Sparen interessiert Sie? Lesen Sie hier mehr dazu:

 

Bild: pixabay

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