bAV in den Medien

Die bAV-Woche in den Medien (KW 29)

Eingestellt: 25. Juli 2016 um 09:46   /   durch   /   Kommentare (1)

Jeden Montag berichtet deutsche-betriebsrente.de über Artikel zum Thema Altersvorsorge im Allgemeinen und betriebliche Altersvorsorge im Besonderen. Hierbei liegt unser Augenmerk weniger darauf, was in der Politik passiert, sondern uns interessiert mehr, wie der Arbeitgeber seine Mitarbeiter beim Aufbau der Altersvorsorge unterstützen kann. Weiterhin suchen wir nach Meldungen, die sich mit der Digitalisierung beschäftigen, insbesondere damit, wie das Sparen durch die neuen digitalen Möglichkeiten effizienter und transparenter gestaltet werden kann.

Medienwoche 29 / 2016: 18.07. bis 24.07.2016

Altersvorsorge und bAV

Neue Umfrage – alte Erkenntnis – verblüffender Vorschlag

(Printausgabe Handelsblatt vom 19.07.2016)

Das Handelsblatt berichtet über eine Umfrage, die im Auftrag der Deutschen Bank durchgeführt wurde. Diese kommt zum dem nicht ganz überraschenden Ergebnis, dass sich die Deutschen über ihre Finanzen im Alter Sorgen machen, aber trotzdem nichts zum Aufbau ihrer Altersvorsorge unternehmen. Die Deutsche Bank weiß auch schon woran das liegt – nämlich, dass viele Produkte und die staatliche Förderung immens kompliziert sind – und hat auch gleich einen Vorschlag: Arbeitnehmer sollen zum Sparen gezwungen werden (dieser Gedanke ist nicht neu), aber dass das Inkasso der Vorsorgebeiträge gleich dem Finanzamt übertragen werden soll, weil der Arbeitgeber sonst vielleicht den Arbeitnehmer noch vom Sparen abhalten könnte, ist doch vorsichtig gesagt verblüffend.

 

Und mal wieder: die Deutschland-Rente

(versicherungsjournal.de)

Selbst die Deutsche Rentenversicherung Bund, für die die Deutschland-Rente doch eigentlich als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme willkommen sein müsste, sieht in dem Vorschlag nur Nachteile. Reinhold Thiede, Leiter des Geschäftsbereichs Forschung und Entwicklung bei der DRV, sagt: „Würde eine kapitalgedeckte Altersvorsorge als staatliche Leistung in der Nähe der DRV angesiedelt, könnte die Enttäuschung der Kunden sogar das Image der gesetzlichen Rente schädigen.“ Diese Meinung teilen wir uneingeschränkt.

Man darf gespannt sein, ob damit diese unsägliche Diskussion endlich vom Tisch ist und wann sie das nächste Mal wieder aufgewärmt wird.

 

Riester: 72 Jahre und immer noch nichts dazugelernt

(Printausgabe Handelsblatt: 22.07.2016)

Fakt: Riesterrente wirft keine Rendite mehr ab‎. Riesters Expertenargument: Wer heute 30 ist, kann noch 37 Jahre sparen. „Solange wird die Niedrigzinsphase schon nicht anhalten.“

 

Arbeitgeberverantwortung

Der Arbeitgeberpräsident meldet sich zu Wort

(versicherungswirtschaft-heute.de)

BDA Präsident Kramer spricht aus, was alle Arbeitgeber denken: Staatlicher Zwang wie etwa bei einem Betriebsrentenobligatorium lehnt er ab, sondern wirbt für bessere Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersvorsorge, damit den Unternehmern ein Engagement in diesem Bereich leichter fällt.

 

Digitalisierung

Bernd Rürup äußert sich zur Digitalisierung- leider ohne Bezug zur Altersvorsorge

(swp.de)

Sein Name steht zwar für die staatlich geförderte Basisrente, wenn es um Digitalisierungsfragen geht, denkt er aber in erster Linie über Umstellungsprobleme in Unternehmen und über arbeits- und sozialpolitische Auswirkungen des digitalen Umbruchs nach.

 

Bildquelle: mhp / fotolia.de

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