bAV in Unternehmen

bAV als Zusatzleistung weiter sehr geschätzt

Eingestellt: 15. Juni 2015 um 09:27   /   durch   /   Kommentare (0)

Unternehmen müssen zunehmend zusätzliche Leistungen und Anreize bieten, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden. Im Rahmen der aktuellen Benefit Management Studie der fidelis HR wurden mehr als 100 Personalentscheider in Deutschland nach der Bedeutung und aktuellen Umsetzung von Benefit-Programmen in ihren Unternehmen befragt. Den höchsten Verbreitungsgrad in den befragten Unternehmen weisen die betriebliche Altersvorsorge (95%) auf, gefolgt von flexiblen Arbeitszeitmodellen (92%) und Angeboten im Bereich der Weiterbildung (88%).

Benefits spielen in allen befragten Unternehmen eine Rolle, sie unterscheiden sich aber deutlich in der Differenzierung. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen nutzen das Potential dieses wirksamen Instruments allerdings noch viel zu selten aus, wie die Studie zeigt – doch gerade diese Unternehmen können sich so auch neben größeren Konkurrenten positionieren.

Die Personalverantwortlichen sind sich darin einig, dass Benefits eine spürbare Auswirkung auf die Mitarbeiterbindung, Motivation, Leistungsbereitschaft und Arbeitgeberattraktivität haben – wie diese konkret aussieht, ist jedoch oftmals eine Schätzung aus dem Bauch heraus. Schlüsselfaktoren, die maßgeblich zum Erfolg eines Benefit Management-Programms beitragen, sind Kommunikation und Transparenz – fehlen diese, bleiben viele Benefits wirkungslos.

Betriebliche Altersvorsorge hat hohe Bedeutung

Dass die bAV die am häufigsten gewährte Zusatzleistung in den befragten Unternehmen darstellt, ist zunächst einmal der gesetzlichen Pflicht geschuldet, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern auf Nachfrage entsprechende Angebote machen müssen. Nichts desto trotz schätzt die Mehrheit der befragten Unternehmen die Bedeutung der betrieblichen Altersvorsorge als sehr hoch ein (5.0 von 6.0 Punkten). Die bAV erreicht hier den zweitbesten Wert nach flexiblen Arbeitszeiten.

Auch wenn die Autoren der Studie die bAV zu den „Standard-Benefits“ zählen, durch die sich Unternehmen – möglicherweise – nur bedingt differenzieren können, empfiehlt sich doch ein genauerer Blick auf die Umsetzung und den Umfang des eigenen bAV Angebots. Denn gerade die Ausgestaltung der bAV – inklusive Arbeitgeberzuschuss, offene Kommunikation und transparente Information – entscheidet darüber, ob man bei seinen Mitarbeitern und Bewerbern punkten kann oder eben nicht.

Die vollständige Trendstudie der fidelis HR kann hier kostenlos angefordert werden: Trendstudie Benefit Management

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